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UNO verurteilt Massenvergewaltigung im Kongo

Der Weltsicherheitsrat hat die Massenvergewaltigungen im Kongo durch Rebellengruppen auf das Schärfste verurteilt.

Zu den Verbrechen soll es bereits Ende Juli gekommen sein. Die Massenvergewaltigungen von rund 150 Frauen fanden in der Region Nord-Kivu statt, als Hutu-Milizen von Ruanda aus in das Gebiet eindrangen und mehrere Ortschaften besetzten.

Die in der Nähe stationierte UN-Friedenstruppe im Kongo MONUSCO ist angeblich erst zehn Tage später von der viertägigen Massenvergewaltigung unterrichtet worden. Kritiker warfen ihr vor, nichts zur Verhinderung der Verbrechen getan zu haben.

Die UNO schickte jetzt mehrere Sondergesandte in die Region, um den Vorfall untersuchen zu lassern.

Der Kongo wurde von 1998 bis 2003 von einem brutalen Bürgerkrieg erschüttert. Damals und in den bis heute andauernden regionalen Konflikten kamen schätzungsweise 5,4 Millionen Menschen ums Leben.

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