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Chiles Kumpel halten sich wacker

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Chiles Kumpel halten sich wacker

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Die Bohrung eines Rettungsschachts für die 33 eingeschlossenen Kumpel in einer chilenischen Gold-und Kupfermine verzögert sich voraussichtlich bis Montag. Erst dann sind den Behörden zufolge die technischen Vorbereitungen abgeschlossen.

Gleichzeitig arbeiten die Ingenieure an einem Plan B: durch die Erweiterung einer der Versorgungstunnel könnten die Verschütteten vielleicht schon in etwa zwei Monaten gerettet werden. “Wir haben einen dritten Tunnel vorgesehen, um die Belüftung zu verbessern. Doch nun erwägen wir, ob wir diesen Tunnel auch als Alternativweg nutzen können, um die Bergleute rauszuholen,” so der Leiter der Rettungsteams.

Die Kumpel sitzen seit mehr als drei Wochen unter Tage fest. Sie verlieren nicht die Hoffnung und sind zum Großteil guten Mutes. Damit das auch so bleibt, werden ihnen in den nächsten Tagen Videospiele, Geräte zum Musikhören, ein Videoprojektor und Würfelspiele nach unten gesandt. Es wird alles getan, um sie bei Laune zu halten und abzulenken. Geplant sind auch kurze Privatgespräche zwischen den Kumpeln und ihren Familien.