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Earl weht nord-westwärts

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Earl weht nord-westwärts

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Der Hurrikan Earl hat auf seinem Weg in Richtung Florida die Großen Antillen verschont. Das Zentrum des Sturms lag rund 200 Kilometer vor der Küste Puerto Ricos.

Die Menschen der Inselgruppe rüsteten ihre Häuser gegen Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometern pro Stunde. In der gesamten Region brachten sich die Einwohner in Notunterkünften in Sicherheit. Kreuzfahrtschiffe korrigierten wegen hohem Seegangs ihre Routen.

Wirbelstürme dieser Art nähren sich am 30 Grad warmen Wasser der Karibik. So erreichte Earl mittlerweile die Stufe vier und hält gestärkt nord-westwärts auf die Bahamas und die Küste von North Carolina zu.

Die von Wetterexperten berechnete Route gibt damit Entwarnung für die Borinseln im Golf von Mexiko. Die Region kämpft noch immer mit den Folgen der leckgeschlagenen Borinsel Deepwater Horizon und des Hurrikans Katrina. Dieser hatte 2005 innerhalb einer Woche die Karibik durchpflügt und war mit Wucht auf das amerikanische Festland getroffen.