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Minenarbeiter in Chile harren aus

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Minenarbeiter in Chile harren aus

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Am Montag haben chilenische Rettungskräfte mit der Bohrung eines Schachts zur Bergung der Anfang August verschütteten Minenarbeiter begonnen.

Die Befreiung der Überlebenden aus 700 Metern Tiefe ist eine Herausforderung, für die die chilenische Regierung die NASA um technische Unterstützung gebeten.

Über einen schmalen Versorgungsschacht erhielten die Bergleute neben Lebensmitteln und Medikamenten am Wochenende auch eine Kamera, die erstmals Bilder aus der Tiefe lieferte.

Am 5. August hatte die Gold- und Kupfermine im nordchilenischen Copiapo die 33 Kumpel verschluckt, als zwei Stollen über ihnen zusammenbrachen. Seitdem sitzen die Arbeiter in einem Schutzraum tief unter der Erdoberflächte fest.

Die moralische Unterstützung ihrer Angehörigen ist für die Kumpel überlebenswichtig. Denn bis zu ihrer Erlösung könnte es noch Monate dauern.