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USA-Irak: Kampfeinsatz geht offiziell zu Ende

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USA-Irak: Kampfeinsatz geht offiziell zu Ende

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Mehr als sieben Jahre nach dem Einmarsch in den Irak geht der Kampfeinsatz der US-Armee dort heute offiziell zu Ende. Die rund 50.000 US-Soldaten, die noch bis Ende 2011 im Irak bleiben, sollen sich auf die Ausbildung und Beratung der einheimischen Truppen beschränken.

In einer Ansprache an die Nation will US-Präsident Barack Obama am Abend eine Bilanz ziehen und über das künftige Verhältnis zum Irak sprechen.

Die Bürger im Irak sorgen sich nach dem Abzug der US-Truppen um ihre Sicherheit:

“Ich frage mich, ob die irakischen Truppen für unsere Sicherheit sorgen können. Die Bewaffnung der irakischen Armee und der Air Force ist nicht abgeschlossen. Unsere Truppen benutzen immer noch leichte Waffen wie Kalaschnikows. Ihre schweren Waffen sind sehr klein und unzureichend.”

“Ich unterstütze den Rückzug der amerikanischen Truppen in dieser Zeit nicht. Der Irak braucht die US-Truppen noch, da die Sicherheitslage im Irak immer noch instabil ist.”

Die USA wollen den Irakern zeigen, dass sie sie nicht im Stich lassen. Deshalb reiste Vizepräsident Joe Biden am Montag in den Irak und sprach mit politischen Führern.

Die US-Truppen hatten den Irak im März 2003 auf Befehl von Obamas Vorgänger Bush besetzt. Obama selbst hatte den Krieg immer abgelehnt und die Beendung in seinem Wahlkampf versprochen.

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