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Griechenlands Kleinunternehmer in der Krise

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Griechenlands Kleinunternehmer in der Krise

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Leerstehende Geschäftsräume sind ein immer häufigerer Anblick in Griechland: Die nationale Schuldenkrise und das Sparprogramm der Regierung zur Abwendung des Staatsbankrotts haben die Wirtschaft hart getroffen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Der Verband der Handwerker und Händler warnt:
“Mit den Maßnahmen der Regierung zum Abbau der Schulden, also mit der Kürzung von Renten, Löhnen und Sozialleistungen, ist die Kaufkraft der Menschen geschrumpft, und nun haben 80 Prozent der Unternehmen wirtschaftliche Probleme.
Rund 300.000 kleine und mittlere Unternehmen stehen einer neuen Studie zufolge am Rande des Zusammenbruchs. Schwierigkeiten hat auch ein Ladenbesitzer, der sagte: “Wenn es so weitergeht, müssen wir wahrscheinlich schließen. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt.”
Zu den Problemen der Unternehmer hat auch die wiederholte Erhöhung der indirekten Steuern auf Tabak, Spirituosen und Alkohol beigetragen, und die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 23 Prozent.
Nach einer Studie der Generalgewerkschaft des Privaten Sektors wird das Einkommen der Griechen voraussichtlich auf das Niveau von 1984 zurückfallen.