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Obama blickt nach Irak-Einsatz nach vorn

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Obama blickt nach Irak-Einsatz nach vorn

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“It’s time to turn the page”

Es sei Zeit, nach vorn zu blicken. Das sagte US-Präsident Barack Obama gestern in seiner Ansprache an die Nation, in der er den Kampfeinsatz im Irak offiziell für beendet erklärte.

Die USA seien ihrer Verantwortung nachgekommen, müssten sich nun aber drängenden Problemen im Inland zuwenden, vor allem dem wirtschaftlichen Aufschwung.

“Das Ende des Krieges liegt nicht nur im Interesse des Irak – sondern auch in unserem. Die USA haben einen hohen Preis dafür gezahlt, die Zukunft des Irak in die Hände des irakischen Volks zu legen. Wir haben unseren jungen Männern und Frauen enorme Opfer abverlangt und im Ausland viel Geld ausgegeben, während wir zu Hause sparen mussten.”

Mit den Jahren und den steigenden Zahlen von toten Soldaten im Irak wuchs in den USA der Widerstand gegen den Einsatz.

In siebeneinhalb Jahren wurden mehr als 4400 amerikanische Soldaten getötet und knapp 32.000 verletzt. In der gleichen Zeit kamen rund 100.000 irakische Zivilisten ums Leben.

In seiner Rede kündigte Obama zudem an, dass er im kommenden Sommer mit dem Rückzug amerikanischer Truppen aus Afghanistan beginnen wolle.