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Tote bei Unruhen in Mosambik

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Tote bei Unruhen in Mosambik

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Bei Protesten in Mosambik sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben starben in der Hauptstadt Maputo zwei Kinder. Lokale Medien sprechen von sechs Toten.

Aufgebrachte Demonstranten hätten Geschäfte geplündert. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer. Der 20-Millionen-Staat im Südosten des afrikanischen Kontinents hat große wirtschaftliche Schwierigkeiten. 1975 erlangte Mosambik die Unabhängigkeit von Portugal. Ursache der Unruhen in Maputo sind Armut und Inflation. Die Preise für Lebensmittel und Treibstoff steigen ständig.

Bereits 2008 kam es in Mosambik bei Protesten gegen die hohen Lebenskosten zu Ausschreitungen. Auch damals kamen mehrere Menschen ums Leben.