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Erneut Tote bei Unruhen in Mosambik

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Erneut Tote bei Unruhen in Mosambik

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Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel haben in Mosambik zu schweren Unruhen geführt.
Offiziellen Angaben zufolge kamen in den vergangenen beiden Tagen in der Hauptstadt Maputo sieben Menschen ums Leben. Mehr als 280 wurden verletzt. Rund 140 Menschen sollen festgenommen worden sein. Die Demonstranten blockierten Straßen und setzten Autoreifen in Brand. Die Polizei setzte Hartgummi-Geschosse, doch auch scharfe Munition ein. Die lokalen Medien berichteten, dass der Brotpreis in der nächsten Woche um 25 Prozent steigen werde. In den vergangenen Wochen war bereits der Preis für Strom und für Trinkwasser in die Höhe geschnellt.
Vor zwei Jahren war es in dem südostafrikanischen Staat ebenfalls wegen Preiserhöhungen zu Unruhen gekommen. Auch damals starben Menschen.