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Drogenkrieg: 25 Tote bei Schießerei in Mexiko

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Drogenkrieg: 25 Tote bei Schießerei in Mexiko

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Im Norden Mexikos hat der Drogenkrieg erneut Tote gefordert. Die mexikanische Armee tötete nach eigenen Angaben 25 mutmaßliche Bandenmitglieder.

Laut einem Sprecher der Streitkräfte entdeckten die Soldaten ein Trainingslager. Als sie sich dem Gebäude näherten, wurden sie beschossen. Bei dem anschließenden Feuergefecht wurden drei Geiseln befreit und zwei Soldaten verwundet.

Die Armee hat ein Dutzend Waffen, Granaten, Munition sowie mehrere Fahrzeuge sichergestellt.

Tamaulipas im Nordosten des Landes ist einer der Brennpunkte im Krieg der Drogenbanden. Seit Ende 2006 haben mehr als 28.000 Menschen dabei ihr Leben verloren. Präsident Felipe Calderon erklärte:
“Die Anwesenheit der Sicherheitskräfte, die Festnahmen und die Erfassung von wichtigen kriminellen Anführern treibt diese Organisationen zur Verzweiflung. Sie sind destabilisert und es kommt zu mehr Gewaltausbrüchen.”

Die mexikanische Polizei konnte Anfang der Woche einen Erfolg verbuchen mit der Festnahme des Drogenbosses Edgar Valdes, genannt “La Barbie”. In den USA war auf seine Ergreifung ein Kopfgeld in Höhe von 2 Millionen Dollar ausgesetzt.