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Iran: Proteste gegen Nahost-Friedensgespräche

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Iran: Proteste gegen Nahost-Friedensgespräche

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Im Iran haben Hunderttausende Regimeanhänger gegen die Wiederaufnahme der Nahost-Friedensgespräche protestiert.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte bei den traditionellen Al-Kuds-Kundgebungen, die Entscheidung über einen zukünftigen
Palästinenserstaat werde allein von den Palästinensern getroffen «und nicht in Washington, London oder Paris». Die Palästinenser sollten ihren bewaffneten Kampf gegen Israel nicht aufgeben. Andere Regierungchefs im Nahen Osten forderte er auf, sich gegen Israel zu verbünden. Gleichzeitig forderte er einen Abzug Israels aus den Palästinensergebieten.

Die Demonstrationen in Teheran wurden von strengen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Sicherheitskräfte und Polizisten waren im Einsatz, um erneute Proteste gegen die Regierung und Präsident Ahmadinedschad zu verhindern. Führende Oppositionelle wurden am Verlassen ihrer Häuser gehindert.