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IWF bietet Pakistan weitere Katastrophenhilfe

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IWF bietet Pakistan weitere Katastrophenhilfe

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat der pakistanischen Regierung umgerechnet rund 390 Millionen Euro Katastrophenhilfe angeboten.

Dieses Geld soll sowohl als Soforthilfe zur Unterstützung der Flutopfer dienen, als auch dazu die zerstörte Infrastruktur des Landes wiederherzustellen.

Ein Pakistani beklagt sich: “Die Regierung har uns überhaupt nicht versorgt, nur die Koranschulen bieten Lebensmittel an. Was wir bekommen ist hauptsächlich Reis, das reicht natürlich nicht aus, also werden wir krank. Es gibt hier aber weder Ärzte noch Medikamente.”

Besonders der Mangel an sauberem Wasser trägt sehr zur Ausbreitung von Krankheiten bei. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, das UNHCR bemüht sich darüber hinaus die meist obdachlosen Menschen mit Kleidung und Decken zu versorgen.

Wirtschaftsexperten befürchten überdies, das sich die Katastrophe auch ernsthaft auf die Konjunktur auswirken werde, unter anderem weil die Fluten große Schäden an der Infrastruktur hinterlassen haben.

Die pakistanische Regierung schätzt, dass sich die Kosten für den Wiederaufbau auf umgerechnet rund 10 Milliarden Euro belaufen könnten.