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Nahost-Friedensgespräche II: Tiefer Graben trennt Palästinenser

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Nahost-Friedensgespräche II: Tiefer Graben trennt Palästinenser

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Die Palästinenser im Westjordanland wissen, wie fragil die Stellung von Mahmud Abbas im eigenen Lager ist. Seiner kooperativen Politik verdanken sie andererseits wirtschaftlichen Aufschwung.

Viele sagen: Schaun wir mal.

Zwei Männer aus Ramallah:
“Die Führung sollte einen Plan haben – “wir gehen hin, um etwas zu fordern und nicht, um einen Preis zu bezahlen. Und wenn es nicht klappt – dann ist auch nichts verloren.”

“Wir wollen einen echten und gerechten Frieden und einen palästinensischen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt. Aber leider sind Israelis nicht vertrauenswürdig.”

In Gaza-Stadt herrscht seit drei Jahren die radikalislamische Hamas. Sie verweigert Verhandlungen.

Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri:
“Mahmoud Abbas kann die israelische Besatzung anerkennen wie er will. Aber das palästinensische Volk wird das nicht tun und auch nicht weich werden gegenüber irgendeinem Plan, der die nationalen palästinensischen Rechte verwässert.”