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Nahost: Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden

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Nahost: Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden

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Einen Tag nach dem Auftakt der Nahost-Friedensverhandlungen möchte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Bevölkerung einbinden, jüngsten Berichten zufolge erwägt er eine Volksabstimmung.

Die Menschen in Jerusalem sind skeptisch:
“Händeschütteln ist immer wichtig und sehr symbolisch, aber worauf es wirklich ankommt, ist, dass jede Seite dazu bereit ist, für den Frieden ein Opfer zu bringen.” Eine Frau erklärt:
“Frieden ist sehr wichtig für unsere Zukunft und ich hoffe, dass die Palästinenser das verstehen, denn es gibt Probleme mit ihnen.”

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas fordert, dass Israel den Teil-Baustopp in den Siedlungen im Westjordanland nicht aufhebt, ansonsten droht ein Abbruch der Verhandlungen. Die Palästinenser machen sich noch keine allzu großen Hoffnungen:
“Es ist ein Schritt in Richtung Frieden, aber ich glaube nicht, dass die Israelis dazu bereit sind, irgendetwas aufzugeben.”

Die radikal-islamische Hamas versucht die Gespräche zu torpedieren und hat neue Anschläge gegen Israel angekündigt. Diese Woche sind bereits vier Siedler bei Attacken der Hamas umgekommen.

Palästinensische und israelische Sicherheitskräfte suchen gemeinsam nach den Tätern. Die palästinensische Polizei nahm rund 250 Mitglieder der Hamas fest.