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Neue Nahost-Friedensrunde gestartet

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Neue Nahost-Friedensrunde gestartet

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Israel und die palästinensische Regierung haben sich auf eine Serie neuer Nahost-Friedensverhandlungen geeinigt. Das Ziel: Ein palästinensischer Staat. Zum Auftakt sprachen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf Einladung der US-Regierung in Washington etwa 90 Minuten miteinander.

Benjamin Netanjahu:
“Das ist eine einmalige Gelegenheit, einen Jahrhundert-Konflikt zu beenden. Wir stellen uns der Aufgabe, dem Blutvergießen ein Ende zu machen und unseren Kindern und Enkeln eine Zukunft der Verheißung und Hoffnung zu sichern.”

Netanjahu und Abbas wollen sich Mitte September im Nahen Osten wieder treffen, so der US-Sondergesandte George Mitchell und danach im Abstand von zwei Wochen.

Mahmud Abbas:
“Wir werden alle Fragen des endgültigen Status bearbeiten – Jerusalem, die Siedlungen, die Grenzen, Sicherheit, Wasser und die Freigabe von Gefangenen. Die seit 1967 Besatzung soll zuende gehen, die Besetzung der palästinensischen Gebiete soll Platz machen für den Staat Palästina.”

Umstritten sind vor allem die Grenzen, die israelische Siedlungspolitik, der Status Jerusalems und das Schicksal von Millionen palästinensischer Flüchtlinge.

Die im Gaza-Streifen herrschende radikal-islamische Hamas beteiligt sich nicht an den Gesprächen und hat neue Anschläge gegen Israel angekündigt.

Seit Beginn des Oslo-Friedensprozesses vor
17 Jahren waren zahlreiche Friedensverhandlungen – meist unter Vermittlung der USA – gescheitert.