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Erdbeben in Neuseeland: Schäden in Milliardenhöhe

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Erdbeben in Neuseeland: Schäden in Milliardenhöhe

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Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland hat die Regierung den Notstand ausgerufen. In der am stärksten betroffenen Stadt Christchurch verhängten die Behörden eine Ausgangssperre für die Nacht zum Sonntag. Es wurde von einzelnen Fällen von Plünderungen berichtet.
Laut dem Bürgermeister der Stadt hat jede Familie mit den Folgen des Bebens der Stärke 7,1 zu kämpfen. Hunderte Menschen deren Heim zerstört wurde, fanden Zuflucht in Auffangzentren.

Das Epizentrum des Bebens lag rund 30 Kilometer von Christchurch entfernt, die Erschütterungen waren auf der ganzen Südinsel zu spüren.

Ministerpräsident John Key sprach von beängstigenden Schäden und fügte hinzu, dass es
ein Wunder sei, dass niemand ums Leben gekommen ist. Die meisten Menschen kamen mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Nach Angaben des Stadtkrankenhauses wurden nur zwei Männer schwer verletzt.

Das wahre Ausmaß der Materialschäden wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die Reparaturkosten auf mindestens 1 Milliarde Euro.

Vorrang hat erst einmal die Wiederherstellung der Wasserversorgung, nachdem viele Rohre zerstört wurden.