Eilmeldung

Eilmeldung

Geert Wilders bricht Verhandlungen ab

Sie lesen gerade:

Geert Wilders bricht Verhandlungen ab

Schriftgrösse Aa Aa

In den Niederlanden klappt es drei Monate nach der Wahl nicht mit der Regierungsbildung. Die Verhandlungen wurden abgebrochen. Der Chef der Rechtsliberalen, Mark Rutte, will nun allein ein Regierungsprogramm verfassen und sich dann einen Partner suchen.

Eigentlich wollte er zusammen mit den Christdemokraten und mit der Unterstützung der Freiheitspartei von Geert Wilders regieren.

Wilders brach jedoch die Gespräche mit der Begründung ab, dass mehrere christlich-demokratische Abgeordnete eine Zusammenarbeit mit seiner Freiheitspartei ablehnten.

Am Morgen war ein Mordaufruf eines muslimischen Predigers gegen Wilders eingegangen.
Wilders sagte, er sei geschockt und nehme die
Drohung ernst. Der Politiker wird seit sechs Jahren rund um die Uhr von der Polizei geschützt.

Wilders Freiheitspartei hatte bei den Wahlen vor drei Monaten 15,5 Prozent der Stimmen erreicht und war so auf 24 Parlamentssitze gekommen. Die Rechtsliberalen bekamen 31, die Christdemokraten 21 und die Sozialdemokraten 30 Sitze.