Eilmeldung

Eilmeldung

Neuseeland durchgeschüttelt

Sie lesen gerade:

Neuseeland durchgeschüttelt

Schriftgrösse Aa Aa

Schadensbesichtigung in Neuseeland nach einem Erdbeben der Stärke 7,1.

Trotz enormer Sachschäden wurden offenbar nur einige Menschen verletzt – zwei schwer.

In der Nacht waren viele Menschen auf die Strasse gelaufen – so wie sie gerade aus dem Bett gesprungen waren. Wer Glück hatte, durfte nochmal schnell in dieWohnung zurück und ein paar Sachen in Tüten packen.

In den Trümmern wird nach Verschütteten gesucht.

John Carter, Minister für Zivilschutz:

“Wir sichern erst einmal die Trinkwasserversorgung – das ist das Dringlichste in den kommenden 24 Stunden. Wir kümmern uns um Versorgungsalternativen – und werden bekanntmachen, wie man an sie rankommt.”

Am stärksten hatte das Beben die Stadt Christchurch auf der Südinsel getroffen – das Epizentrum lag rund 30 Kilometer Richtung Nordwesten. Die größte Stadt der Südinsel steht zum Teil unter Wasser. Gebäude, Brücken, Straßen und Autos liegen in Trümmern.
Der Notstand wurde ausgerufen, die Innenstadt abgesperrt.

Strom und Wasser waren erst einmal weg und die Handynetze auch.

Der Schienenverkehr auf der Südinsel wurde eingestellt – aus Sicherheitsgründen. Die Polizei berichtete von vereinzelten Plünderungen.

Nach zehn spürbaren Nachbeben bis zur Stärken 5,2 registriert warnen Seismologen vor einem noch stärkeren Schlag.