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Tote nach Unruhen in Mosambik

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Tote nach Unruhen in Mosambik

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Bei schweren Unruhen wegen starker Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel sind in Mosambik mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.

Die Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Hauptstadt Maputo hatten sich an Plänen der Regierung entzündet, die Preise für Brot, Treibstoff und Strom drastisch zu erhöhen.

Finanzexperten sehen auch einen Zusammenhang mit dem russischem Getreide-Ausfuhrverbot:

“Die Tatsache, dass einige Regierungen in den Markt eingreifen, um Getreideexporte zu stoppen, hat für große Nervosität bei den Händlern gesorgt.
Wir befinden uns aber in einer weit besseren Situation als 2008, da die Vorräte weltweit um 40 bis 45 Prozent aufgestockt wurden.”

Ein von Entwicklungshilfeorganisationen befürchtetes Übergreifen der Nahrungsmittelknappheit auf andere Dritte-Welt-Länder sei zwar nicht ausgeschlossen aber auch nicht zwangsläufig.

Die Regierung Mosambiks, hatte nach ähnlichen Unruhen vor zwei Jahren mit mehreren Toten die damaligen Preiserhöhungen wieder zurückgenommen.