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Mut und Hoffnung für Minenarbeiter

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Mut und Hoffnung für Minenarbeiter

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Neue Hoffnung für die in 700 Metern Tiefe eingeschlossenen chilenischen Minenarbeiter:
Diesmal überbracht, nicht in Gestalt neuen Bohrgerätes, sondern durch die Überlebenden der von Hollywood verfilmten Flugzeugkatastrophe von Andenflug-571 aus Uruguay.

Sie machten sich auf, den 33 verschütteten Bergleuten in der Gold- und Kupfermine in der Atacama-Wüste Mut zuzusprechen.

Auch wenn die Fälle nicht unmittelbar vergleichbar seien, habe man doch ähnliches durchgemacht:
“Als ich hörte, dass man nach ihnen suchte, jedoch keinerlei Bestätigung bekam, ob es überhaupt Überlebende gibt,- da erinnerte mich das an unsere Situation damals: Als Flugzeuge über uns hinwegflogen, ohne uns zu sehen. Mal näher, mal weiter weg,- und wie unser Frust darüber wuchs. Da dachte ich, die Bergleute da unten müssen sich ähnlich fühlen.”

Damals 1972 war eine Rugby-Mannschaft aus Uruguay auf dem Weg zu einem Spiel in Chile über den Anden abgestürzt. 72 Tage überlebten einige der jungen Männer in der unwirtlichen Eiswüste. Um nicht zu verhungern, aßen sie sogar die Toten.

Doch dann kam endlich Rettung…