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Nachbeben in Neuseeland, schlechte Wetterprognose

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Nachbeben in Neuseeland, schlechte Wetterprognose

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Nach dem Erdbeben am Samstag herrscht in Neuseeland weiter der Ausnahmezustand in der betroffenen Region, die Ausgangssperre wurde aber aufgehoben.
 
Zahlreiche Nachbeben haben die Gegend um die zweitgrößte Stadt Christchurch erschüttert, zudem wurde Sturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern vorhergesagt, der beschädigte Gebäude zum Einstürzen bringen könnte.
 
Die Polizei patroulliert in den evakuierten Bezirken, um Plünderungen zu verhindern. Experten untersuchen den Zustand der noch bewohnten Häuser, um diese notfalls zu räumen.
 
Während die Stromversorgung weitgehend wiederhergestellt ist, bleibt die Trinkwasserzufuhr wegen mindestens 200 unterirdischer Rohrbrüche  ein großes Problem.
 
Der Zivilschutz hat die Bewohner gewarnt, dass sie sich wegen der Nachbeben, des Sturms und Regens auch in den kommenden Tagen und Wochen auf schwierige Zeiten einstellen müssen.
 
Der Wiederaufbau der zerstörten Innenstadt von Christchurch werde mindestens ein Jahr dauern, schätzt Ministerpräsident John Key.
 
Fast dreihundert Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften. Die Neuseeländer sind Erdbeben gewohnt, laut Seismologen gibt es bis zu 15.000 Beben pro Jahr. Doch das vom frühen Samstagmorgen mit der Stärke 7,1 war das heftigste seit gut achtzig Jahren. Während Gebäude und Infrastruktur stark beschädigt wurden, gab es nur wenige Verletzte und keine Toten.