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Rettungsarbeiten in Guatemala

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Rettungsarbeiten in Guatemala

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Rettungsmannschaften versuchen weiterhin fieberhaft, Menschen zu bergen, die bei zahlreichen Erdrutschen in Guatemala verschüttet worden sind. Inzwischen wurden 38 Tote geborgen, mindestens 23 werden noch vermisst, 40.000 Guatemalteken sind durch die Schlammmassen obdachlos geworden. Beim Versuch, Verschüttete zu befreien, wurden 80 Kilometer nördlich von Guatemala-Stadt die Hilfswilligen ihrerseits unter Schlamm begraben.

Heftige Regenfälle haben seit Donnerstag fast 200 Erdrutsche in Guatemala ausgelöst.

“Wir machen uns große Sorgen angesichts dieser Tragödien, die durch starke Klimaveränderungen entstanden sind. Die Gefahr ist groß, wir müssen die Straßen kontrollieren und sichern”,

erklärte der Vizepräsident Guatemalas Rafael Espada. Die Regierung hat den nationalen Notstand ausgerufen. Vermutlich wird es noch 24 Stunden lang so weiterregnen. Ganz Mittelamerika wird derzeit von sehr heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Regenzeit ist gerade erst in ihre aktive Phase eingetreten. Sie dauert gewöhnlich bis Ende Oktober.