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Kritik an Barrosos Erklärungen

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Kritik an Barrosos Erklärungen

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Die 40minütige “Rede an die Union” fand auf den Gängen des EU-Parlaments kein einheitliches Echo. Für den Chef der Sozialisten standen Barrosos Worte im Widerspruch zu den Ängsten der Europäer angesichts hoher Arbeitslosigkeit und finanzieller Ungewissheit. Martin Schulz sagte, “Geld gibt es genug. Aber das Geld ist immer mehr konzentriert bei einigen wenigen. Und ganz viele haben immer weniger. Und genau das bringt die Menschen auf die Strasse, dieses Ungleichgewicht und diese Ungerechtigkeit.” Ein europäischer Aktionstag ist für den 29. September vorgesehen.

Von einem ehrgeizigen Programm sprach Guy Verhofstadt, der Vorsitzende der Liberalen. Er ergänzte aber “optimistischer hat das die europäischen Staatsbürger meiner Meinung nach jedoch nicht gemacht.”

Reformen, Finanzaufsicht und Wirtschaft waren nur einige der Themen, die in Straßburg zur Sprache kamen. Euronews Korrespondent Christophe Midol-Monet: “Der Startschuss für die europäische Politik hat sich vor dem Hintergrund von Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform in Frankreich abgespielt. Und selbst im EU-Parlament fand sich Frankreich für seinen umstrittenen Umgang mit den Roma auf der Anklagebank.”