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Streik in Südafrika vorerst zu Ende

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Streik in Südafrika vorerst zu Ende

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Der Streik in Südafrikas öffentlichem Dienst ist zu Ende. Knapp drei Wochen lang waren die Beschäftigten im Ausstand, vor allem in Schulen und Krankenhäusern.

Nun wollen sie ein neues Angebot der Regierung prüfen. Dieses Angebot sieht 7,5 Prozent mehr Geld vor. Die Staatsbediensteten wollen bisher aber 8,6 Prozent mehr; dazu soll ein Mietzuschuss stärker erhöht werden als bisher angeboten.

Man habe immer noch viel Schwung und könne weitermachen, sagt Gewerkschaftschef Thobile Ntola vor Anhängern. Was auf dem Tisch liege, werde man jetzt aber erst einmal den Mitgliedern vorlegen.

Dieses Angebot ist doppelt so hoch wie die Inflation und weit besser als die Erhöhungen der letzten Jahre. Der Streik, der zu Beginn sogar zu Auseinandersetzungen mit der Polizei führte, ist in der Öffentlichkeit schon länger unpopulär. Die Folgen hatten vor allem die Ärmeren zu tragen. Manche Streikende hatten zuletzt schon wieder die Arbeit aufgenommen.