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Vermögen von Kabul-Bank-Eignern eingefroren

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Vermögen von Kabul-Bank-Eignern eingefroren

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Um die in Turbulenzen geratene Kabul Bank zu retten, haben die afghanischen Behörden die Vermögenswerte der größten Anteilseigner und Schuldner der Bank eingefroren. In den vergangenen Tagen hatten Hunderte Kunden aus Angst vor einer Pleite ihre Einlagen abgehoben. Zuvor hatten amerikanische Medien über massive finanzielle Unregelmäßigkeiten berichtet.

Ein Mann sagte: “Als ich das gehört habe, bin ich sofort hierher gekommen, um mein Konto zu schließen. Aber es ist zuviel los hier, viele Leute wollen ihr Geld rausholen.” Ein anderer erklärte: “Ich will erst einmal mein Geld abheben. Wenn man der Bank wieder vertrauen kann, komme ich vielleicht zurück.”

Der bisherige Bankpräsident soll mehr als 120 Millionen Euro veruntreut haben, um Immobilien in Dubai zu kaufen. Er und der Vorstandschef der Bank traten von ihren Posten zurück. Doch die Regierung in Kabul erklärte, der Schritt sei wegen neuer Vorschriften erfolgt; die Vorwürfe seien unzutreffend.