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Chile: Bohrarbeiten für Bergleute kommen voran

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Chile: Bohrarbeiten für Bergleute kommen voran

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Auch die Unterstützung der Familien der eingeschlossenen Bergarbeiter in Chile nützte nichts: Chile verlor dennoch beim Freundschaftsspiel gegen die Ukraine. Seit die Bergarbeiter mit Nahrung und Medikamenten versorgt werden, schöpfen ihre Angehörigen wieder Hoffnung. Ein Team der NASA, das nach Chile gereist ist, warnte allerdings, dass die psychologisch schwerste Zeit für die Bergarbeiter erst nach ihrer Bergung bevorstehe, wenn sich Familien, Gesellschaft und Medien auf die mittlerweile berühmt Gewordenen stürzen werden.

Auch die 33 Bergarbeiter konnten mittels Glasfaserkabel und einem kleinen Bildschirm beim Fußballspiel mitfiebern. Zumal sich unter ihnen mit Franklin Lobos ein ehemaliger Fußballer befindet.
Die Arbeiten an zwei Rettungsschächten, um zu den in 700 Metern Tiefe eingeschlossenenen Bergarbeitern vorzudringen, kommen unterdessen gut voran. Auf mehr als 110 Metern Tiefe ist man nun vorgedrungen, die Bergleute können die Bohrgeräusche bereits vernehmen. Dennoch ist mit einer Bergung der 33, die seit dem 5. August verschüttet sind, nicht vor Anfang November zu rechnen.