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Chile: Bohrungen zu Bergleuten kommen voran

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Chile: Bohrungen zu Bergleuten kommen voran

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Bei der Rettung der chilenischen Bergleute geht es gut voran: Der zweite Bohrer hat innerhalb von zwei Tagen eine Tiefe von gut 120 Metern erreicht – mehr als der erste Bohrer innerhalb einer Woche. Allerdings bohrt er auch nicht völlig neu, sondern erweitert eine schmale bestehende Röhre.

Siebenhundert Meter müssen sie schaffen: Dort unten harren die verschütteten Bergleute seit gut einem Monat aus. Es sei normal, dass es ihnen dabei mal besser, mal schlechter gehe, sagt Albert Holland, einer der Spezialisten von der NASA, die in dieser Lage geholfen haben: Schließlich habe auch jeder andere gute und schlechte Tage. Es sei wichtig, dass man das auch zulasse: Man dürfe kleine Dinge nicht überbewerten.

Trotz der Fortschritte bei den Bohrungen bleibt es dabei, dass es November oder Anfang Dezember werden wird, bis die 33 Bergleute endlich wieder ans Tageslicht geholt werden können.

Die beiden Bohrungen, die jetzt in Arbeit sind, haben dazu noch lange nicht den nötigen Durchmesser: Sie müssen erst noch einmal erweitert werden. Ein wesentlich größerer und leistungsfähigerer Bohrer ist zur Zeit zu der Grube unterwegs; Transport und Aufbau werden aber noch einige Zeit dauern.