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Clinton verurteilt Koran-Verbrennung

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Clinton verurteilt Koran-Verbrennung

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Die geplante Koran-Verbrennung in Florida hat Protest entflammt. Nun hat sich auch US-Außenministerin Hillary Clinton eingeschaltet. Anlässlich eines Fastenbrechens im muslimischen Fastenmonat Ramandan sagte sie: “Ich fühle mich ermutigt von der klaren, unmissverständlichen Verurteilung dieses respektlosen, schändlichen Akts durch führende Vertreter aller Glaubensrichtungen, von evangelikalen Christen zu jüdischen Rabbinern, aber auch nicht-religiösen Persönlichkeiten in den USA.”

Auf einer Wiese in dem 120 000-Einwohner-Ort Gainesville wollen Mitglieder einer fundamentalistischen, evangelikalen Kirchengemeinde am Jahrestag der Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center das heilige Buch der Muslime verbrennen. Die Stadtveraltung hat das Feuer verboten. Doch Pastor Terry Jones will sich nicht daran halten. Im Internet sagt er: “Am 11. September begehen wir den ‘Internationalen Tag der Koran-Verbrennung’, denn dieses Buch ist kein Buch des Friedens.”

Zwar hat Jones’ Gemeinde nur wenige Mitglieder, aber das Protestfeuer hat sich bereits bis nach Kabul ausgebreitet. Der US-Oberbefehlshaber in Afghanistan, General David Petraeus, warnte vor Vergeltungs-Anschlägen gegen amerikanische Soldaten.