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Proteste in der moslemischen Welt gegen geplante Koran-Verbrennung

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Proteste in der moslemischen Welt gegen geplante Koran-Verbrennung

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In Kabul haben die Menschen mit Wut und Verärgerung auf die Pläne aus der kleinen Gemeinde in Florida reagiert.

Der 58-jährige Pastor hat bereits über 100 Morddrohungen aus der ganzen Welt erhalten – auch religiöse Führer in Afghanistan drohne ihm, sowie allen anderen Amerikanern.

“Es ist die Pflicht eines jeden Moslems, zu reagieren”, so ein Geistlicher. “Wenn das Heilige Buch in der Öffentlichkeit verbrannt wird, dann bleibt nichts mehr übrig. Wenn das passiert, dann denke ich, dass Amerikaner, egal wo sie angetroffen werden, getötet werden.”

Es ist jedoch nicht nur der Klerus, der protestiert. Auch die Menschen auf den Straßen der afghanischen Hauptstadt sind entsetzt angesichts des Vorhabens.

“Sollte das passieren, dann herrscht hier Chaos”, so ein Mann. “Wir haben das Recht, uns gegen so etwas zu verteidigen, und wir sind Moslems. Was sollen wir also tun?”

Auch im bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, Indonesien, gab es Proteste.

Die US-Regierung wurde in Jakarta aufgefordert, einzuschreiten.

Auch der Vatikan hat sich mittlerweile der weltweiten Welle der Empörung angeschlossen.