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Obama: Koran-Aktion spielt Al-Kaida in die Hände

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Obama: Koran-Aktion spielt Al-Kaida in die Hände

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Terry Jones, Pastor einer kleinen Gemeinde im US-Bundesstaat Florida, spielt mit dem Feuer. Sein Vorhaben, am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September, 200 Korane zu verbrennen, löste weltweit Empörung aus.

In einem Interview mit der Tageszeitung USA Today hat Terry Jones nun offenbar Einsicht gezeigt und erklärt, vielleicht von dem Vorhaben zu lassen, wenn ihn die Regierung in Washington direkt dazu auffordert.

Der radikale Pastor predigt schon seit langem, dass der Islam des Teufels sei, doch erst seit der angekündigten Verbrennungsaktion steht er im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit.

US-Außenministerin Hillary Clinton kritisierte die Pläne von Pastor Jones, als “schändlich”. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat den Pastor in den Medien dazu aufgefordert, auf den zerstörerischen Akt zu verzichten:
“Sein Vorhaben steht im kompletten Gegensatz mit unseren amerikanischen Werten. Als Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen möchte ich ihm zu verstehen geben, dass sein riskantes Unternehmen, die jungen Frauen und Männer, die ihren Dienst im Irak und in Afghanistan leisten, in große Gefahr bringt. Das ist ein Rekrutierungsschlager für Al-Kaida.”

Gläubige Muslime in der ganzen Welt bereiten sich darauf vor, in den nächsten zwei Tagen das Ende des Fastenmonats zu feiern. Falls der Pastor an seinem Vorhaben festhält, würde der Hass in vielen Ländern aufflammen.