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Goldener Löwe für Sofia Coppola

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Goldener Löwe für Sofia Coppola

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Sofia Coppola nimmt von den 67. Filmfestspielen in Venedig den Goldenen Löwen für den besten Film nach Hause – mit “Somewhere” setzte sich die US-Amerikanerin gegen 23 Konkurrenten durch. Auch Tom Tykwer mit seinem deutschen Festivalbeitrag “Drei” spitzte vergebens die Ohren.

In ihrem sechsten Film beschreibt die Tochter von Francis Ford Coppola die innere Leere eines Hollywoodstars – der langweilt sich weitgehend im Hotel, Schauplatz schon im Kultstreifen “Lost in Translation”.

Da tritt plötzlich eine elfjährige Göre in sein Leben – seine Tochter.

Zufall ? Jury-Chef Quentin Tarantino ist ein Fan von Monte Hellman aus New York. Er bekommt den Spezial-Löwen für sein Gesamtwerk.

Der Regisseur, Cutter, Produzent ist inzwischen 78 – Zeit, mal wieder einen Spielfilm zu drehen, nach gut 20 Jahren Pause. Heraus kam “Road to Nowhere”. Der Film wurde im Wettbewerbsprogramm uraufgeführt – ein verzwickter Krimi zwischen Spiel und Wirklichkeit.

Vielleicht war Tarantino auch nur begeistert, dass aus Hellmans Film überhaupt etwas wurde.

“Bei den meisten Filmemachern kommt eins von drei Projekten durch,” gibt der nämlich zu. “Bei mir ist es ungefähr eins von zehn.”

Weitere Preise:

- Silberner Löwe für die beste Regie: Álex de la Iglesia für “Balada triste de trompeta” (Spanien-Frankreich) – Spezialpreis der Jury: “Essential Killing” von Jerzy Skolimowski (Polen) – “Coppa Volpi” für den besten Schauspieler: Vincent Gallo in “Essential Killing” von Jerzy Skolimowski (Polen) – “Coppa Volpi” für die beste Schauspielerin: Ariane Labed in “Attenberg” von Athina Rachel Tsangari (Griechenland)