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Nordossetien trauert um Attentatsopfer

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Nordossetien trauert um Attentatsopfer

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In Nordossetien haben die Trauerfeiern für die 18 Opfer eines Selbstmordanschlags begonnen.
In der Hauptstadt Wladikawkas hatte ein Attentäter am Donnerstag mitten im Basargedränge ein Auto in die Luft gejagt.

Mindestens 100 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt.

Es war der schwerste Anschlag in Russland seit dem doppelten Selbstmordanschlag auf die U-Bahn in Moskau mit 40 Toten im März.

Das mehrheitlich orthodox-christliche russische Teilrepublik Nordossetien liegt zwischen den muslimisch geprägten russischen Teilrepubliken Tschetschenien, Inguschetien, Dagestan und Kabardino-Balkarien.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin wollen die Verantwortlichen unerbittlich verfolgen. “Man muss diese Banditen zerstören”, drohte Medwedew.

Drei Verdächtige wurden inzwischen festgenommen.

In einem Video hatte der tschetschenische Guerillakämpfer Doku Umarow mit neuen Anschlägen gedroht, auch außerhalb des Nordkaukasus.