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Pro-kurdische Demonstranten stören Referendum

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Pro-kurdische Demonstranten stören Referendum

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Die Volksabstimmung in der Türkei verlief ohne größere Zwischenfälle. Nur in der südtürkischen Provinz Mersin wurde von gewalttätigen Störern berichtet, die an einem Wahllokal versuchten, die Anwohner an der Stimmabgabe zu hindern.

Sie riefen laut türkischen Medien Slogans der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, bewarfen die Wähler mit Steinen und zwei Autos mit Brandsätzen. Die Polizei schritt ein, trieb die maskierten Störer auseinander und eskortierte die Bürger zum Wahllokal.

In der Provinz Mersin leben viele Kurden, die aus dem Osten und Südosten des Landes hierherzogen. Die im Parlament vertretene pro-kurdische Partei BDP hatte zum Boykott des Referendums über die Verfassungsänderung aufgerufen.