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Weiterer Streit um Ground-Zero-Moschee

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Weiterer Streit um Ground-Zero-Moschee

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Von stillem Gedenken keine Spur, nur einige Blocks entfernt von Ground Zero: Hier erregt auch an diesem Tag die geplante Moschee die Gemüter.

Ihre Gegner sehen den Moscheebau als eine Taktlosigkeit gegenüber den Opfern: Schließlich wurden die Anschläge von Islamisten verübt.

Prominente Verstärkung ist aus den Niederlanden da: Geert Wilders, kein Freund des Islam, unterstützt auch hier die Moscheegegner.

“In New York gibt es doch schon hundert Moscheen”, sagt eine Demonstrantin. “Es geht nicht um eine Moschee – es geht um Taktgefühl nach dem, was hier passiert ist.”

Andere demonstrieren für den Moscheebau, schon aus Gründen der Glaubensfreiheit – für Amerikaner ein wichtiges Gut. “Wir wollen eine Botschaft in die Welt senden”, sagt eine von ihnen; “dass wir den Fanatismus und den Hass ablehnen, den Moslems in diesem Land erleben.”

Es sind aber eben auch Wahlkampfzeiten, keine Zeiten der Ruhe: In nicht einmal zwei Monaten müssen unter anderem viele Abgeordnete in Washington ihre Sitze verteidigen.