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Clinton und Mubarak auf Rettungsmission

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Clinton und Mubarak auf Rettungsmission

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Zum Auftakt der zweiten Runde der direkten Nahost-Friedensverhandlungen haben sich am Dienstag Morgen US-Außenministerin Hillary Clinton und der ägyptischen Präsident Husni Mubarak im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich getroffen. Die USA und Ägypten, die bei den Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern als Vermittler auftreten, wollen unbedingt verhindern, dass die Anfang September in Washington begonnenen Gespräche schon jetzt scheitern.

Anfang des Monats hatten sich der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Washington zum ersten Mal getroffen. In der Zwischenzeit aber hat sich wieder Konfliktstoff angesammelt: Da ist einmal Netanyahus Forderung, ein Friedensvertrag müsse Israel klar als jüdischen Staat anerkennen. Da ist aber vor allem die israelische Ankündigung, das am 26. September auslaufende Moratorium zum Siedlungsbau im Westjordanland nicht zu verlängern. Die Palästinenser aber sagen: ohne Siedlungsstopp keine Verhandlungen.