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Friedensgespräche kommen nicht voran

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Friedensgespräche kommen nicht voran

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Die Nahostfriedensgespräche sind im ägyptischen Scharm el Scheich nicht vorangekommen. Israel will seinen Baustopp für jüdische Siedlungen im Westjordanland nicht verlängern. Die Palästinenser drohten, unter diesen Umständen nicht weiter zu verhandeln. Keine leichte Aufgabe für den amerikanischen Nahost-Sondergesandten George Mitchell, der sich vor der Presse redlich um etwas Optimismus bemühte. Man gehe im Großen und Ganzen in die richtige Richtung, so Mitchell.

“Die Parteien haben heute eine ernsthafte Diskussion über die wichtigsten Themen begonnen. Wenn diese Gespräche zu einem Erfolg führen sollen, dann müssen sie mit äußerstem Fingerspitzengefühl geführt werden und streng vertraulich behandelt werden. Daher sind die Einzelheiten, die ich Ihnen mitteilen kann, sehr begrenzt.”

Die Verhandlungen sollen an diesem Mittwoch in Jerusalem fortgesetzt werden.

Am 26. September läuft der Baustopp für jüdische Siedlungen ab. Der Erfolg der Nahostfriedensgespräche wird auch davon abhängen, ob in der Frage des Siedlungsbaus ein Kompromiss gefunden werden kann.