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Kuba: Mit Jobkürzungen gegen die Wirtschaftsflaute

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Kuba: Mit Jobkürzungen gegen die Wirtschaftsflaute

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Mit erheblichen Einschnitten auf dem Arbeitsmarkt will Kubas Regierung der schwächelnden Wirtschaft auf die Beine helfen. Bereits im August hatte Präsident Raul Castro mitgeteilt, zahlreiche Staatsbedienstete entlassen zu wollen – jetzt macht er ernst. Wie das Gewerkschaftsblatt “Trabajadores” berichtet, will die Regierung in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres 500 000 Jobs in Ministerien und Staatsbetrieben streichen. Das entspricht 12 Prozent aller Staatsbediensteten in Kuba.

Von den gut 11 Millionen Einwohnern Kubas sind rund 5 Millionen in einem staatlichen Arbeitsverhältnis. Die entlassenen Arbeiter sollen in den neu entstehenden privaten Kleinbetrieben Arbeit finden, teilte die Zentrale Gewerkschaft der Arbeiter Kubas mit.