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Nadals Traum wird wahr

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Nadals Traum wird wahr

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Rafael Nadal hat sein großes Ziel erreicht. Der 24-jährige Spanier hat die US Open in Flushing Meadows gewonnen und damit alle vier Grand-Slam-Titel in der Tasche. In einem Finale mit klasse Ballwechseln besiegte er den Serben Nowak Djokovic.
 
Ich habe in meinem Leben hart gearbeitet, auch in schwierigen Zeiten, um hier zu sein. Ich hätte mir aber nicht vorstellen können, die vier Grand Slams zu gewinnen.
 
Nur wenige Spieler waren bisher dazu in der Lage, Erfolge bei allen vier Grand-Slam-Turnieren zu feiern . Neben Nadal gehört auch Roger Federer zu diesem Kreis. Einen Vergleich mit dem Schweizer, der mit insgesamt sechzehn Grand-Slam-Titeln den Rekord hält, läßt Nadal nicht zu:
 
Da fehlen noch einige Titel. Da gibt es keinen Zweifel. Ich bin mit meinen Titeln mehr als zufrieden. Darüber zu reden, ob ich besser oder schlechter bin als Roger, ist dumm, denn die Anzahl der Titel sagt, daß er klar besser ist. Das ist die Wahrheit, das wird mein ganzes Leben die Wahrheit bleiben.
 
Immerhin darf Nadal jetzt auch schon auf neun Titel zurückblicken. Und als vierundzwanzigjähriger hat der Spanier auch noch genug Zeit, ein paar große Turniere zu gewinnen.
 
Neben Federer und Nadal gibt es nur fünf weitere Spieler, die alle vier Grand-Slam-Turniere für sich entschieden haben. Fred Perry, Don Budge, Roy Emerson, Rod Laver und André Agassi.
 
Laver gelang 1969 als bislang letztem Spieler das Kunststück, die vier großen Turniere im selben Jahr zu gewinnen – zum zweiten Mal nach 1962. 
 
Nadal führt die Weltrangliste nach seinen großen Erfolgen in diesem Jahr klar an. Selbst wenn er in dieser Saison gar nicht mehr auf den Platz ginge und stattdessen wie zum Beispiel schon Agassi seine Memoiren aufschriebe, bliebe er ganz vorne.