Eilmeldung

Eilmeldung

Clinton: Vertrauen statt Zweifel

Sie lesen gerade:

Clinton: Vertrauen statt Zweifel

Schriftgrösse Aa Aa

Bei den Nahostfriedensgesprächen in Jerusalem geht es nur zäh voran, doch zumindest hat noch keine Partei das Handtuch geworfen und ist abgereist. Israels Präsident Schimon Peres sagte vor der Presse: “Wir müssen die Dinge dynamisch und entschlossen angehen. Wir haben nämlich keine andere Wahl. Niemand hat eine bessere Alternative.”

Auch die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton setzt auf Motivation: “Es wird immer Hindernisse und Rückschläge geben. Es ist immer leichter, Entscheidungen zu kritisieren, als sie zu treffen, immer leichter sich am Rand niederzusetzen, statt die Ärmel hochzukrempeln, immer leichter zu zweifeln als zu vertrauen.”

Gestern reichte es im ägyptischen Scharm El Scheich dann doch zu einem eine Händedruck zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinserpräsident Machmut Abbas.

Im Moment scheint der geplante Ausbau israelischer Siedlungen im Westjordanland die Gespräche zu blockieren. Doch zumindest in israelischen Medien werden bereits Kompromisse diskutiert.