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Tea Party bei Vorwahlen erfolgreich

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Tea Party bei Vorwahlen erfolgreich

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Knapp zwei Monate vor den wichtigen Kongresswahlen hat sich im US-Staat Delaware bei den Vorwahlen der Republikaner die erzkonservative Tea-Party-Aktivistin Christine O’Donnell gegen ihren moderateren Konkurrenten Mike Castle durchgesetzt.

Das Akronym Tea steht für “Taxed enough already” -“Längst genug besteuert”. Die Tea Party ist eine konservative Bewegung, die so wenig Einmischung des Staates wie möglich in das Leben Bürger wünscht und Präsident Obama als “Sozialisten” ablehnt.

O’Donnell wird im November um einen Sitz im Senat in Washington kämpfen.

Auch im US-Staat New York konnte der Tea-Party-Aktivist Carl Paladino einen Sieg erringen. Paladino wird im November nun – allerdings mit geringen Chancen – um den Posten des Gouverneurs von New York kämpfen.

Bei den Demokraten hielt man sich am letzten Tag der Vorwahlen lieber an Bewährtes: So konnte etwa das politische Urgestein Charles Rangel trotz seiner achtzig Jahre und verschiedener Verfahren gegen ihn in seinem New Yorker Distrikt den Sieg für sich verbuchen.