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EU eröffnet Freihandel mit Südkorea

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EU eröffnet Freihandel mit Südkorea

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Die EU-Außenminister haben zum Auftakt des EU-Gipfels ein als historisch geltendes Freihandelsabkommen mit Südkorea beschlossen.

Zum 1. Juli 2011 sollen 98 Prozent der Zölle wegfallen. Das Handelsvolumen zwischen beiden Seiten soll jährlich um 19 Milliarden Euro wachsen. Südkorea ist schon jetzt der viertwichtigste Handelspartner der EU.

Steven Vanackere, amtierender belgischer Außenminister, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat:

“Das ist ein Riesenschritt für unsere Unternehmen auf den asiatischen Märkten. Ein Quelle für Wohlstand und Jobs – natürlich in Korea, aber auch in Europa.”

Das sei das ehrgeizigste Abkommen, das die EU bisher hatte.

Geplant ist, dass Warenexporteure in der EU jährlich 1,6 Milliarden Euro an Zöllen sparen. Die EU verzichtet auf 1,1 Milliarden Euro an Zöllen für Importe aus Südkorea.

Vor allem Exporteure von Autos, Maschinen oder Nahrungsmitteln setzen auf den Markt Südkorea.

Zuvor hatte Italien seinen hinhaltenden Widerstand zugunsten seiner Kleinwagen-Produktion aufgegeben.