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Queen heißt Benedikt in Edinburgh willkommen

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Queen heißt Benedikt in Edinburgh willkommen

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Papst Benedikt XVI. hat seinen viertägigen Großbritannienbesuch begonnen. Er wurde in Edinburgh in der offiziellen Residenz des britischen Königshauses in Schottland, Holyrood, von Königin Elizabeth II. willkommen geheißen.

Prinz Philip, der Mann der Queen, hatte den Heiligen Vater am Flughafen empfangen. Trotz viel Kritik im Vorfeld standen viele Briten am Straßenrand, um dem Papst auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt zuzuwinken.

Im Park des Palastes sprach Benedikt vor etwa 400 geladenen Gästen von den Gefahren, die ein “atheistischer Extremismus” darstellten.

Zu dem heiklen Thema des Missbrauchs in der katholischen Kirche hatte Benedikt schon auf dem Flug nach Schottland erneut Stellung bezogen. Die Kirche sei nicht wachsam genug gewesen, räumte Benedikt ein. Die Enthüllungen seien für ihn ein Schock gewesen und hätten ihn tieftraurig gestimmt.

Papstgegner kritisieren die hohen Kosten von mehr als umgerechnet zwölf Millionen Euro für den britischen Steuerzahler.

Am Nachmittag ist eine Messe in Glasgow geplant. Während seiner viertägigen Reise hat Benedikt ein volles Programm, u.a. wird er dreizehn Ansprachen halten.