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USA optimistisch nach Spitzentreffen in Jerusalem

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USA optimistisch nach Spitzentreffen in Jerusalem

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Die USA haben sich optimistisch geäußert über die Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern: Die beiden Seiten hätten die wichtigsten Streitfragen des Nahost-Konflikts unumwunden zur Sprache gebracht, erklärte der amerikanische Nahostgesandte George Mitchell nach der Begegnung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Es sei ermutigend, dass die wichtigsten Fragen nicht aufgeschoben würden. Er sei sehr beeindruckt, wie konkret und ernsthaft Abbas und Netanjahu verhandelten, sagte Mitchell; natürlich gebe es Differenzen, aber die könnten überwunden werden.
Größter Streitpunkt bleibt der Siedlungsbau im Westjordanland. Abbas fordert, dass der noch bis zum 26. September geltende Baustopp verlängert wird. Netanjahu lehnt dies ab.
Sollte kein Kompromiss in der Frage zustande kommen, will sich US-Präsident Barack Obama angeblich direkt in die Verhandlungen einschalten; dies berichten israelische Zeitungen.