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Bohrung erreicht eingeschlossene Bergarbeiter in Chile

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Bohrung erreicht eingeschlossene Bergarbeiter in Chile

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In Chile hat eine erste Rettungsbohrung die eingeschlossenen Bergarbeiter erreicht. Diese Vorbohrung drang zu einem Werkstattraum in 630 Metern Tiefe durch. Die seit mehr als einem Monat verschütteten Minenarbeiter haben zu dem Raum Zugang. Dort müssen sie zunächst eventuell herabgefallene Geröllmassen beseitigen, um dann ein Festessen zum 200. Unabhängigkeitstag Chieles in Empfang zu nehmen. Der Bohrer des Typs Schramm T-130 war schneller als erwartet vorangekommen. Stündlich hatte er sich 18 Meter tiefer in den Boden gefressen. Um die 33 Männer aus der Tiefe zu bergen, muss die Röhre jetzt von 30 auf 70 Zentimeter Durchmesser verbreitert werden. Dies kann nach Expertenangaben noch Wochen dauern.