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Münchens Rezept gegen die Krise: Bier, viel Bier

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Münchens Rezept gegen die Krise: Bier, viel Bier

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Wer sehen will, wie in Deutschland gegen den drohenden Rückfall in die Rezession gekämpft wird, der muss in diesen Tagen nach München blicken.
Dort wird der 200. Geburtstag des Oktoberfest gefeiert. Mit Bier. Viel Bier.

Sechseinhalb Millionen Liter Bier wurden im vergangenen Jahr ausgeschenkt, der Finanzkrise zum Trotz. In diesem Jahr wurde der Preis der Mass angehoben – sie kostet zwischen 8 Euro 30 und 8 Euro 90. Dass weniger getrunken wird, damit wird nicht gerechnet.

Analysten schätzen, dass das grösste Volksfest der Welt der Stadt insgesamt mehr als eine Milliarde Euro einbringt. Das sind ungefähr zwei Prozent des Münchner Bruttoinlandsprodukts.

Hotels, Taxis und Restaurants profitieren kräftig.

Und natürlich der Einzelhandel – von der Lederhosen-Boutique bis zum Souvenirband-Laden.

Die Bänder dienen übrigens dazu, sein Bierglas im Gedrängel auch zu fortgeschrittener Stunde widerzufinden…