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Papst besucht Großbritannien

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Papst besucht Großbritannien

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Siebzigtausend wollen den Papst hier erleben, bei seinem Besuch in Großbritannien. Der Papst ist zuerst in Schottland, wo verhältnismäßig mehr Katholiken zu finden sind als in anderen Landesteilen. Die passende Untermalung vor der Messe in Glasgow liefert Susan Boyle – Schottin und Katholikin.

Das Oberhaupt der Katholiken trifft hier durchaus auf Begeisterung: “Das war cool”, meint eine junge Frau in
Edinburgh, wo der Papst ankam. “Er sah ganz entspannt aus, hat gewinkt, dann wurde der Kardinal ganz verrückt, und wir hatten bestimmt die meisten Flaggen. Wir waren glücklich; noch nie habe ich den Papst gesehen!”

Etwas zurückhaltender ist die Königin, gleichzeitig ja auch Oberhaupt der Kirche von England und damit der Mutterkirche aller Anglikaner. Mit vielen Anglikanern hat es sich der Papst etwas verdorben, als er ihnen letztes Jahr einen einfachen Übertritt anbot – falls ihnen ihre eigene Kirche zu lasch geworden sein sollte.

Großbritannien ist in weiten Teilen aber auch sehr weltlich geprägt: Der Papst hat daher schon deutliche Worte gefunden, um das zu geißeln, was er einen aggressiven Säkularismus nennt.