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Zehn Tote bei Explosion in Ost-Türkei

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Zehn Tote bei Explosion in Ost-Türkei

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Bei der Explosion einer Sprengfalle sind in der östlichen Türkei zehn Menschen in einem Kleinbus ums Leben gekommen, drei weitere Insassen wurden verletzt. Die Behörden beschuldigten die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK, die jedoch eine Beteiligung umgehend abstritt.
Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Dorfes Gecitli in der Provinz Hakkari. Sie ist eine der Provinzen, in denen die PKK aktiv ist.
“Einmal mehr verfluche ich diese Terroristen,” sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Sie seien für die Explosion verantwortlich. Die Regierung sei entschlossen, den Terrorismus zu bekämpfen, und werde diesen Kampf fortsetzen.
Die PKK wird auch von der EU und den USA als
Terrororganisation eingestuft. Sie greift allerdings normalerweise militärische Ziele an, und im vergangenen Monat hatte die PKK einen Waffenstillstand erklärt, der erst am 20.September ablaufen sollte.
Im Kurden-Konflikt in der Türkei sind in den vergangenen 25 Jahren mehr als 42 000 Menschen
getötet worden.
Kurdische Organisationen werfen dem türkischen Staat eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe vor.

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