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Afghanistan: Beobachter fürchten Wahlbetrug


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Afghanistan: Beobachter fürchten Wahlbetrug

Bei den Parlamentswahlen in Afghanistan haben rund 40 Prozent der Wahlberechtigten, trotz der Gefahr, ihre Stimme abgegeben. Das berichtet die unabhängige Wahlkommission. Die Abstimmung gilt als Test für die Stabilität des Landes.

Abdullah Abdullah, der Führer der Opposition,
lag bei den Präsidentschaftswahlen von 2009 dicht hinter Hamid Karsai. Er zog seine Kandidatur dann aber aus Protest gegen Wahlmanipulationen zurück.

Experten rechnen auch bei den diesjährigen
Parlamentswahlen mit Unregelmäßigkeiten.

Von den 249 Sitzen im Unterhaus sind 68 für Frauen reserviert. Die Kandidatinnen riskierten ihr Leben, viele wurden beschimpft und bedroht.

Die Wahlkommission teilte mit, dass landesweit gut tausend der vorgesehenen Wahllokale aus Sicherheitsbedenken geschlossen blieben – also jedes siebte Wahllokal. Ergebnisse werden nicht vor Ende Oktober erwartet.

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