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"Karl" erreicht Mexiko

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"Karl" erreicht Mexiko

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Der Wirbelsturm “Karl” hat am Freitag die Golfküste von Mexiko erreicht. Mit Sturmgeschwindigkeiten von rund 195 Kilomtern pro Stunde sorgte er für meterhohe Wellen nördlich der Hafenstadt Veracruz. Es drohten Springfluten, die vorgelagerten Ölbohrinseln blieben aber von größeren Schäden verschont. Die Bewohner der Küstenorte blieben in ihren Häusern, nur die Fischer harrten am Hafen aus. Kurz vor Erreichen des Festlandes war “Karl” vom US-Hurrikanzentrum in Miami zum Hurrikan der drittstärksten Kategorie heraufgestuft worden. Die mexikanischen Behörden hatten zuvor für Teile des Bundesstaates Veracruz die höchste Alarmstufe ausgerufen. Die beiden Reaktoren des einzigen Atomkraftwerks Mexikos wurden abgeschaltet. Die Bohrinseln im Golf wurden evakuiert. “Karl” ist der sechste Atlantik-Hurrikan dieses Jahres. Größere Schäden blieben bisher aber aus, weil die meisten Stürme über dem Atlantik nach Norden drehten.