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Chiles Präsident besucht Unglücksbergwerk


Chile

Chiles Präsident besucht Unglücksbergwerk

Zur Rettung der seit mehr als einem Monat in Chile verschütteten Bergleute hat die Bohrung eines dritten Tunnels begonnen. Präsident Sebastián Piñera beobachtete den Beginn der Arbeiten bei einem Besuch der Kupfer- und Goldmine San José. Dort sind 33 Bergleute in 700 Meter Tiefe eingeschlossen. Der Präsident sagte:
“Wir haben alles uns mögliche getan, um sie lebend zu bergen, und es wird uns gelingen. Wir wissen nicht wann, aber es wird schneller gehen, als Ihr glaubt.”

Der Staatschef besuchte die Mine anlässlich der 200-Jahr-Feiern Chiles. Er traf dort auch mit Angehörigen zusammen. Eine Frau kam mit ihrem fünf Tage alten Baby. Der Vater konnte das kleine Mädchen bisher nur auf dem Videoschirm sehen, mit dem die Bergleute in der Tiefe Kontakt zur Außenwelt haben.
Bisher ist eine Rettungsbohrung gelungen. Die schmale Röhre soll nun erweitert werden, damit die Kumpel nacheinander an die Oberfläche gezogen werden können – möglicherweise noch im Oktober, hieß es in chilenischen Medien.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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